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Der «TANZBÖDELER» Nr. 106

Das Magazin für Uniformkunde und Militärgeschichte

In dieser Ausgabe:

Abzeichen und Organisation der Genietruppen im Wandel der Zeit von 1850 bis 1924

Das Wort «Genietruppen» mag für Leute ohne militärischen Hintergrund zuweilen etwas unklar sein. Damit waren früher vor allem die Sappeure und die Pontoniere gemeint, welche mit einfachen Mitteln stabile Brücken für Flussüberquerungen gebaut haben, ohne die ein militärischer Vorstoss bei jedem grösseren Flusslauf in Stocken geraten wäre. Aus der Schulzeit sind einem vielleicht noch die Sappeure in Erinnerung, die beim Russlandfeldzug Napoleons im eisigen Wasser der Beresina standen und zwei Notbrücken erstellten, damit sich die Grande Armee zurückziehen konnte. Das Können der Sappeure wurde aber auch bei der Befestigung von Artilleriestellungen oder im Festungsbau benötigt, woher sich ihr Name ursprünglich ableitet.

Auch die Mineure gehörten zu den Genietruppen, welche alle diffizilen Sprengaufträge ausführten. Mit der Zeit kamen zahleichen weitere technische Truppengattungen und Dienstzweige dazu, bis hin zu den Ballontruppen und den Fliegern, die man mangels anderer Möglichkeiten den Genietruppen zugewiesen hatte.

Den Kern der Genietruppen bildeten aber schon immer die Sappeure, welche mit vorbereiteten oder improvisierten Mitteln Brücken über Flussläufe erstellten, die zu Fuss oder mit Fahrzeugen überschritten werden konnten.

Ihre «Schwesterorganisation», die Pontoniere erstellte in erster Linie schwimmende Brücken auf Pontons, also auf Schiffskörpern, die ebenfalls mit grösseren Fahrzeugen befahren werden konnten. Diese Arbeiten mussten oft unter schwierigen Umständen und unter Zeitdruck erledigt werden. Später führten Pontoniere auch Transporte auf Seen mit Schwimmfähren aus. So ist es auch verständlich, dass sowohl Sappeure als auch Pontoniere einen ganz speziellen Waffenstolz entwickelt haben und bei den Pontonieren auch der ausserdienstliche Einsatz in Pontonierfahr-Vereinen gepflegt wurde.

Die Genietruppen waren in der Schweiz stark vom französischen Geniewesen beeinflusst, so war auch der Befehlshaber der Tagsatzungstruppen im Sonderbundkrieg, General Henri G. Dufour, ein ausgebildeter französischer Genieoffizier, der sich in allen Belangen des Geniewesens, des Festungsbaus und in der Kartografie bestens auskannte.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es vorerst nur sehr wenige Genietruppen, immerhin waren jeder Kompanie eine Anzahl Zimmerleute zugeteilt. Pontoniere fand man nur in den Kantonen mit grösseren Flussläufen, Bern stellte seine erste Pontonierkompanie nach den Erfahrungen im Sonderbundkrieg auf.

Im vorliegenden Heft werden aber auch alle anderen Waffengattungen der Genietruppen, insbesondere alle aus dem Bereich der Nachrichtenübermittlung, vorgestellt, mit ihrer Organisation und ihren Abzeichen, welche wichtige Identifikationsmerkmale für die jeweiligen Truppen waren.

36 Seiten, Format A5, über 80 farbige Abbildungen

Fr. 27.00 pro Exemplar (inkl. Versand CH / DE / AT)

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